Nein! Wir haben noch keine vollständige Gleichstellung von Mann und Frau. Der Alltag hinkt der Gesetzgebung hinterher. Frauen kämpfen nach wie vor für z.B. gleichen Lohn und sind in verschiedenen Bereichen benachteiligt aber auch die Männer haben den Kampf für gleiche Rechte (vor allem in Bereich des Familienrechts und der Teilzeitarbeit) aufgenommen.

Gleichstellungsgesetz

Das Gleichstellungsgesetz ermöglicht es Frauen und Männern, sich gegen direkte und indirekte Diskriminierung im Erwerbsleben zu wehren. Direkte Diskriminierungen sind selten geworden, dafür findet in vielen Bereichen eine indirekte Diskriminierung statt.

Der Nachweis einer indirekten Diskriminierung ist äusserst schwierig, darum ist es wichtig, dass Sie sämtliche Unterlagen, Belege und weitere mögliche Beweise rechtzeitig sammeln. Verfassen Sie Gesprächsnotizen und lassen Sie diese von Ihrem Arbeitgeber unterzeichnen!

Diskriminierung

Die Bundesverfassung schütz auch vor Diskriminierung, namentlich wegen Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebens- form, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.

Kantonale Gerichte wie auch das Bundesgericht setzten sich vermehrt mit Fragen des Diskriminierungsverbots auseinander.

Ich biete Frauen und Männern Beratung und die anwaltliche Vertretung zu Fragen der Gleichstellung und des Diskriminierungsverbots an. Ich berate auch KMUs, welche sich mit dem Thema Gleichstellung auseinandersetzten und in ihren Betrieb Gleichstellung leben möchten.

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